SJ Chrósćicy 1981 z. t.
SG Crostwitz 1981 e.V.
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    22.08.2026, 15:00 Uhr
    SV Gnaschwitz-Doberschau
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    SG Crostwitz
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    SV Königsbrück/­​Laußnitz
      :  
    SG Crostwitz 1981
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    SpG SG Crostwitz /­​ SV Sankt Marienstern
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    30.08.2026, 09:00 Uhr
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      :  
    SG Crostwitz
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Sieg in Gnaschwitz

Gnaschwitz /­ Doberschau – SG Crostwitz 1:2 (0:1)

Aufstellung SGC: M. Ziesch – Rätze, B. Ziesch, Krahl-Gärtner, Mark, Donath (72. Bensch), Hausch, Sauer, L. Gärtner, Bogusz (90. Lehmann), Graf (70. Werner)

Am Sonnabend waren die Crostwitzer zu Gast beim letztjährigen Meister aus Doberschau. Wie die SGC waren auch die Hausherren mit einer Niederlage in die neue Spielzeit gestartet.

Die Crostwitzer versuchten von Anfang an, die Hausherren früh unter Druck zu setzen und so den Ball zu gewinnen. Das gelang ihnen gut und sie erspielten sich direkt erste Möglichkeiten. Doch die Schüsse von Jan Bogusz und Oskar Hausch stellten den Torwart noch nicht vor große Probleme.

In der 22. Minute eroberte Alwin Graf den Ball vom Torwart im Strafraum und schoss ihn zum 0:1 ins Tor. Danach hatten die Gäste weiterhin die Kontrolle über das Spiel. Ihre Möglichkeiten ergaben sich jedoch oftmals nur aus der Distanz. Einen scharfen Schuss von David Sauer vom Rand des Strafraumes konnte der Torwart nur mit Mühe abwehren.

Nach einer schönen Aktion über den linken Flügel meldeten sich auch die Gnaschwitzer vor dem Tor von Matej Ziesch. Den Schuss vom Rand des Strafraums konnte er jedoch zur Ecke abwehren. Auch einen weiteren Distanzschuss lenkte Ziesch über das Tor.

Vor der Halbzeit lag der Ball ein zweites Mal im Tor der Hausherren. Doch der Linienrichter entschied auf Abseits. So gingen die Crostwitzer mit einer knappen Führung in die Pause.

Nach der Halbzeit erhöhten die Hausherren den Druck. Doch die Crostwitzer konnten in der 65. Minute das zweite Tor erzielen. Eine Flanke von Klemens Mark von der rechten Seite nahm Jan Bogusz im Strafraum an und schoss den Ball zum 0:2 ins Tor.

Danach entwickelte sich ein offenes Spiel. Die Gnaschwitzer drängten auf das SGC-Tor und boten den Gästen dadurch Räume. Eine ganze Fülle an Möglichkeiten erspielten sich die Crostwitzer, doch diese nutzten sie nicht.

Auch die Hausherren gaben sich trotz des Rückstands noch nicht geschlagen. Eine gute Möglichkeit hatten sie nach einem Freistoß kurz vor dem Strafraum. Dieser krachte jedoch an die Latte.

In der 73. Minute verkürzten die Gastgeber. Der Außenspieler wurde bis zur Grundlinie geschickt und legte den Ball flach vor das Tor. Ronny Kebschull schob das Zuspiel zum 1:2 ins Netz.

In der Folge drängten die Gnaschwitzer weiter auf den Ausgleich. Auf der anderen Seite hatten die Crostwitzer mehrfach die Möglichkeit, das Spiel endgültig zu entscheiden. Nach einem Zuspiel von Lucian Gärtner verfehlte Bogusz mit seinen beiden Abschlüssen das Tor. Auch bei einer weiteren Aktion hielt der Torwart der Hausherren seine Mannschaft mit einer Doppelparade im Spiel.

Kurz vor dem Ende des spannenden Spiels entschied der Schiedsrichter auf Freistoß in guter Position für die Gnaschwitzer. Dieser ging jedoch am Tor vorbei. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und besiegelte damit den ersten Sieg der SGC in der neuen Spielzeit.

Die ersten drei Punkte haben die Crostwitzer damit sicher. Allerdings hätten sie die Partie deutlich früher entscheiden können, wenn sie die eine oder andere ihrer zahlreichen Möglichkeiten konsequenter genutzt hätten.

Nächste Woche empfangen die Crostwitzer auf dem heimischen Rasen die Fußballer aus Malschwitz.

Deutliche Niederlage in Laußnitz

SV Königsbrück /­ Laußnitz – SG Crostwitz II 5:1 (2:0)

Aufstellung SGC: Mark – Mattick, Materne, Kahle, T. Donath (80. Gärtner), Bensch, Müller, Scapan (60. Hitzke), Klemenz (75. F. Gärtner), B. Donath (70. Richter), Dürlich (60. Spittank)

Für das erste Auswärtsspiel der Saison reiste die Reserve der Sportgemeinschaft nach Laußnitz. Dort wartete mit dem SV Königsbrück /­ Laußnitz der nächste Gegner auf die Crostwitzer, die damit ihr zweites Spiel der neuen Kreisliga-Saison bestritten.

Von Beginn an machten die Gastgeber deutlich, dass sie die Partie bestimmen wollten. Ohne große Anlaufphase übernahmen die Laußnitzer die Kontrolle und setzten die Crostwitzer früh unter Druck. Immer wieder kombinierten sie sich in Richtung des gegnerischen Strafraums. Die Gäste versuchten mit schnellen Pässen dagegenzuhalten und selbst offensive Akzente zu setzen. Allerdings unterliefen ihnen dabei zu viele Ungenauigkeiten, sodass die Ballbesitzphasen der Crostwitzer meist nur von kurzer Dauer waren.

Eine solche Ungenauigkeit führte schließlich auch zum ersten Treffer. Im Spielaufbau wollte ein Crostwitzer den Ball per Kopf zu seinem Mitspieler weiterleiten, spielte ihn dabei jedoch direkt in den Lauf eines Gegenspielers. Dieser nutzte den Fehler konsequent aus, drang in den Strafraum ein und schob die Kugel eiskalt an Torwart Matej Mark vorbei. In der 19. Minute gingen die Hausherren damit mit 1:0 in Führung.

Mit der Führung im Rücken gewannen die Laußnitzer zunehmend an Sicherheit. Zwar näherten sie sich immer wieder dem Sechzehner der Crostwitzer, wirklich zwingend wurden ihre Angriffe jedoch nur selten. Die Abschlüsse verfehlten entweder das Tor oder wurden von einem Crostwitzer Verteidiger geblockt.

Auch die Gäste kamen in der ersten Halbzeit zu einigen Offensivaktionen, diese blieben allerdings weitgehend ungefährlich und beschränkten sich vor allem auf Standardsituationen. Kurz vor dem Pausenpfiff schlugen die Hausherren dann erneut zu und erhöhten auf 2:0. Ein Laußnitzer Angreifer drang von links in den Strafraum ein und zog aus spitzem Winkel ab. Der Schuss wurde von einem Crostwitzer Verteidiger noch leicht mit dem Kopf abgefälscht, wodurch sich die Flugbahn des Balles entscheidend veränderte. Für Mark war die Kugel dadurch nicht mehr zu erreichen und landete im Netz.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start. Ein Crostwitzer Außenspieler verlor den Ball zu leichtfertig an den Gegner. Dieser setzte sich auf der rechten Seite durch, sprintete bis zur Grundlinie und brachte den Ball scharf vor das Tor. Dort war ein Laußnitzer Angreifer zur Stelle und drückte die Kugel über die Linie. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff stand es damit 3:0.

Danach veränderte sich das Bild auf dem Platz jedoch etwas. Die Laußnitzer investierten weniger und ließen den Crostwitzern mehr Raum. Die Gäste wurden mutiger und kamen durch ihre schnellen Spieler zunehmend zu besseren Möglichkeiten. Franz Bensch wurde nach einem langen Zuspiel eingesetzt, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und drang in den Strafraum ein. Sein anschließender Abschluss war allerdings zu zentral, sodass der Torwart den Ball abwehren konnte.

In der 73. Minute belohnten sich die Crostwitzer schließlich für ihre Bemühungen. Erneut erreichte ein hoher Ball Franz Bensch, der die Kugel per Kopf zu Damian Mattick verlängerte. Der Crostwitzer setzte sich im Laufduell gegen seinen Gegenspieler durch und kam frei im Strafraum zum Abschluss. Mit einem scharfen Schuss von der linken Seite ins lange Eck ließ er dem Torwart keine Chance und verkürzte auf 1:3.

Die Gäste schöpften noch einmal Hoffnung und versuchten, die Partie zu drehen. Dadurch ergaben sich allerdings auch Räume für die Hausherren. In der 83. Minute nutzten die Laußnitzer einen dieser Räume. Nach einem langen Zuspiel setzte sich der Außenspieler in Richtung Strafraum durch und schlenzte den Ball sehenswert in den langen Winkel. Damit war die Partie beim Stand von 4:1 praktisch entschieden.

Doch damit war der Torhunger der Gastgeber noch nicht gestillt. Eine Minute vor dem Ende bekamen die Laußnitzer den Ball wenige Meter vor dem Strafraum zugespielt. Der Mittelfeldspieler legte sich die Kugel noch einmal zurecht und zog anschließend ab. Mark kam zwar noch mit der Hand an den Schuss, konnte ihn aber nicht entscheidend abwehren. Der Ball prallte an die Innenpfosten und von dort ins Tor.

Damit mussten sich die Crostwitzer am Ende deutlich mit 1:5 geschlagen geben. Der Sieg der Gastgeber ging aufgrund des Spielverlaufs auch in dieser Höhe in Ordnung.

Am kommenden Sonntag steht für die Crostwitzer nun das erste sorbische Derby der Saison auf dem Programm. Dann ist die Mannschaft aus Radibor zu Gast.

Sokoł-Ralbitz entscheidet sorbisches Derby für sich

SG Crostwitz – DJK Sokoł-Ralbitz Horka (0:0) 0:3

Aufstellung SGC: Schkoda, Graf, L. Gärtner (78. Werner), G. Gärtner, Mattick, Bogusz, Donath (65. Lehmann), Schiemann (46. Bensch), Hausch, Mark, Krahl-Gärtner


Aufstellung DJK: Schöne, B. Heidorn, Frenzel, R. Schneider, Walde, L. Heidorn, Woko, Schuster, Hitzke, N. Schneider, P. Scholze

Am vergangenen Freitag wurde inzwischen zum 17. Mal die Kreisoberliga-Saison des Westlausitzer Verbandes in Crostwitz eröffnet, und zwar mit einem sorbischen Derby, bei dem die Spieler der SG Crostwitz gegen die Mannschaft der DJK Sokoł-Ralbitz Horka antraten. Vor dem Spiel wurde der SGC-Kapitän Oskar Hausch für sein 100. Spiel für die erste Mannschaft geehrt.

Das Spiel, zu dem rund 460 Gäste kamen, begann mit hohem Tempo und dem einen oder anderen schnellen Konter. Besonders der SGC mit dem neuen Trainer Waldemar Adamowicz konnte in der Anfangsphase des Spiels viel Druck auf den Gegner ausüben. So hatte Gabriel Gärtner zweimal die gute Möglichkeit, den Spielstand auf 1:0 zu erhöhen. Einmal verfehlte sein Schuss nach einer guten Kombination von Alwin Graf und Lucian Gärtner das Tor nur knapp. Ein anderes Mal konnte Torhüter Willi Schöne einen scharfen Distanzschuss von Gärtner noch parieren.

Zugleich versuchten die Crostwitzer, sich über die Außenbahnen dem Tor zu nähern, doch zuletzt fehlte im letzten Drittel die Genauigkeit. Die meiste Zeit spielte sich im Mittelfeld ab, auf beiden Seiten wurde das Tempo des Spiels immer wieder durch technische Fehler unterbrochen.

Auch die Ralbitzer wagten sich jetzt stärker nach vorn. Unter anderem prüfte Leonard Heidorn Torwart Jakub Schkoda, der jedoch stark parierte. Zugleich wurden die Flanken in den Strafraum von den Angreifern nicht in gefährlichere Aktionen umgewandelt, während Konter von der Crostwitzer Defensive noch abgewendet wurden.

Auch die Ralbitzer standen hinten kompakt und konnten die Crostwitzer Aktionen immer wieder unterbrechen. Dementsprechend begaben sich die Mannschaften mit einem Spielstand von 0:0 in die Umkleideräume.

Nach dem Seitenwechsel war das Bild anfangs ähnlich wie in der ersten Hälfte, doch die Ralbitzer trauten sich jetzt schon mehr nach vorn. In der 65. Minute gelang ihnen das erste Tor des Tages. Auf der linken Seite setzte sich Livius Frenzel durch und legte den Ball zu Niklas Schneider weiter. Dieser schob den Ball ohne Schwierigkeiten ins Tor.

Die Crostwitzer ließen sich von dem Rückstand aber nicht abschrecken. Unter anderem hatten sie durch Hausch und Franz Bensch gute Möglichkeiten zum Ausgleich, doch das Tor gelang ihnen nicht.

Andererseits jubelten die Gäste zum zweiten Mal. Den Schuss von Richard Schneider wehrte Torhüter Jakub Schkoda noch stark ab. In der folgenden Aktion zeigte der Schiedsrichter nach einem vermeintlichen Foul auf den Punkt. Diesen Strafstoß brachte Alexander Walde ohne Schwierigkeiten im Tor unter.

Noch kurz vor Schluss erhöhten die Gäste den Spielstand auf 0:3. Dieses Mal schob Richard Schneider den Ball nach einem schnellen Konter ins Netz. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie beim Stand von 0:3 ab.

Damit entschied Sokoł-Ralbitz Horka das sorbische Derby für sich.

Später Ausgleich nach turbulenter Schlussphase

SG Crostwitz II – Lauta 1:1 (0:0)

Mark – T. Donath, Kahle, Materne, Rätze, Klemens, Zieschwauck, Handrick, Gärtner, Dürlich (61. Spitank), B. Donath (85. Scapan)

Nach einer relativ schwachen Vorbereitung mit keinem gewonnenen Testspiel startete die SG Crostwitz II am vergangenen Wochenende in die neue Kreisliga-Saison. Zum Auftakt wartete mit Lauta ein unangenehmer Gegner, der letzte Saison den siebten Platz in der Tabelle erreichte.

Crostwitz kam anfangs gut ins Spiel und hatte in der ersten halben Stunde viel Ruhe am Ball. Clemens Handrick und Mato Zieschwauck sorgten im zentralen Mittelfeld für die nötige Stabilität und ermöglichten den Gastgebern, das Spiel gut zu kontrollieren. Auch Torchancen entstanden so. Sebastian Donath versuchte es zum Beispiel mit einem Schuss aus größerer Entfernung, der allerdings etwas zu hoch ausfiel. Handrick schoss aus halblinker Position im Strafraum flach, der Ball traf aber nur den Innenpfosten und sprang danach in die Hände des Lautaer Torwarts.

Die Merzdorfer blieben vor allem bei Standards gefährlich. Schon zu Beginn des Spiels ging der Kopfball nach einer Ecke nur knapp oberhalb des Crostwitzer Tores vorbei. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Gäste zunehmend besser ins Spiel und konnten vor allem mit ihren gut getretenen Eckbällen und Freistößen für Gefahr sorgen. Einen Freistoß aus etwa 25 Metern konnte Torwart Matej Mark kurz vor der Pause stark parieren.

Auch die Crostwitzer hatten zwei sehr gute Chancen nach Ecken. Den gewünschten Erfolg brachten diese jedoch nicht, weil Zieschwauck nicht genug Druck hinter den Ball bekam. Ohne Tore ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Merzdorfer deutlich stärker aus der Kabine und setzten die Crostwitzer zunehmend unter Druck. Die Gastgeber schlugen den Ball häufig unter Bedrängnis heraus, oder die Spieler aus Lauta wurden durch ihre Gegenspieler teilweise unfair vom Ball getrennt, sodass die Lautaer öfters ihre Stärke bei ruhenden Bällen ausspielen konnten. Ein Tor entstand daraus jedoch nicht.

Allmählich konnte sich Crostwitz wieder etwas stabilisieren und das Spiel ausgeglichener gestalten. In der 60. Minute folgte dann ein Rückschlag für die Gastgeber. Milan Gärtner, der zuvor schon mehrfach in Zweikämpfe verwickelt war, sah nach einem weiteren Foul die Gelbe Karte und musste kurz darauf mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz, nachdem er einen weiteren Spieler, der sich über eine Aktion beschwert hatte, zu Fall gebracht hatte. So hatten die Crostwitzer fortan mit einem Spieler weniger weiterzuspielen.

Die Mannschaft stellte sich jetzt kompakter auf und konzentrierte sich vor allem darauf, die Räume eng zu halten. Gleichzeitig lauerten sie auf Kontermöglichkeiten. In der 81. Minute wurde dieser Einsatz belohnt. Nach dem zunächst nicht optimal herausgespielten Angriff konnte Crostwitz einen Freistoß gewinnen. Mato Zieschwauck übernahm Verantwortung und schoss den Ball flach ins linke Eck. Die Mauer sprang hoch und der Ball rollte präzise unter ihr hindurch ins Tor – 1:0 für Crostwitz.

Nun warf die Mannschaft aus Lauta alles nach vorn, während Crostwitz mit großem Einsatz versuchte, die Führung über die Zeit zu bringen. In der 87. Minute wurde die personelle Situation wieder ausgeglichen. Nach einer unsportlichen Aktion sah ein Merzdorfer Spieler die Rote Karte und musste ebenfalls vorzeitig vom Platz.

Trotzdem sollte es für Crostwitz nicht zum Sieg reichen. In der ersten Minute der Nachspielzeit kamen die Merzdorfer aus etwa 20 Metern zum Schuss. Der Ball nahm dabei eine ungewöhnliche Kurve und änderte seine Richtung deutlich. Mark hatte sich schon in die falsche Ecke bewegt und konnte daher nicht mehr entscheidend reagieren. Der Ball schlug zum 1:1 im Tor ein.

Kurz danach war Schluss. Nach einer langen Phase mit einem Spieler weniger ist der Punkt für Crostwitz zweifellos wertvoll, auch wenn der späte Ausgleich nach der Führung bis kurz vor Schluss schmerzt.


SG 1981 Crostwitz – SpVgg Lohsa / Weißkollm 10:0 (6:0)

Zusammensetzung SGC: Schkoda, L. Gärtner, Sende, G. Gärtner, Rätze, Lehmann, Hausch, Müller, Bogusz, Handrick, Bensch
für SGC eingesetzt waren außerdem: 14. Sauer, 19. Werner, 46. M. Gärtner, 46. Mattick, 46. Donath, 46. Schiemann, 46. Selnack


Am vergangenen Sonntag traten nach kurzer Sommerpause die Mannschaften der SG Crostwitz und der Sportverein Lohsa /­ Weißkollm gegeneinander an. Das Vorbereitungsspiel für die neue Saison fand in Crostwitz statt. Unserer SGC testet gegen eine Mannschaft die eine Liga tiefer den Punkten hinterherjagt. So wollte man auch von Anfang an das Spiel dominieren und die Favoritenrolle bestätigen. Das gelang auch mit guten und schnellen Kontern. Schon in der dritten Minute erzielte Kapitän Oskar Hausch das erste Tor des Tages. Nach einer Ecke traf Hausch platziert mit dem Kopf. In der 10. Minute erhöhte Jan Bogusz mit einem Volleyschuss auf 2:0. 5 Minuten später erzielte Bogusz sein zweites Tor und so den Stand es 3:0. Wieder hatte ihm Gabriel Gärtner dabei assistiert. Die SGC hatte hier ihre beste Phase, so dauerte es auch nicht lange, bis das nächste Tor fiel. Dieses Mal war erneut Hausch erfolgreich, welcher wieder den Ball ins Tor köpfte. In die Torschützenliste reihten sich in der ersten Halbzeit ebenfalls Franz Bensch in 39. Minute und Clemens Handrick in der 42. Minute ein. Beide hatten nach starken Kontern den Ball trocken im Tor platziert. Auf der defensiven Seite standen die Crostwitzer das ganze Spiel über sehr kompakt und ließen dem Gegner so gut wie keine Möglichkeiten zu. Mit 6:0 begaben sich die beiden Mannschaften in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war das Bild ähnlich wie in der ersten Hälfte. Die Gäste wirkten engagiert, konnten aber weitere Gegentore nicht verhindern. Die SGC, die jetzt mehrmals gewechselt hatte, war weiter vor dem Tor erfolgreich und nutzte die Möglichkeit gut. In der 54. und 60. Minute konnte Sebastian Donath auf sich aufmerksam zu machen, indem er den Ball ausgezeichnet – einmal mit dem Kopf und einmal mit einem scharfen Schuss – ins Tor beförderte. Auch Neuzugang Florian Selnak konnte die Kugel im Tor unterbringen. Nachdem Damian Mattick ihm von der linken Seite eine gute Flanke servierte, erhöhte er den Stand in der 64. Minute auf 9:0. Das letzte Tor des Tages erzielte Filip Schiemann in der 75. Minute. Dieser brachte den Ball ohne Schwierigkeiten ebenfalls per Kopf im Tor unter. So pfiff der Schiedsrichter beim Stand von 10:0 das Spiel ab. Für unsere Spieler war es vor allem wichtig, wieder Spielrhythmus zu finden sowie einige Spielabläufe und Systeme auszuprobieren. Am Sonntag gibt es dann beim Sorbischen Supercup in Nebelschütz einen weiteren Test. Dort treten sie gegen die Mannschaften aus Nebelschütz und Radibor an.

Neuer Trainer bei der 1. Männermannschaft

Die SG Crostwitz wird zur neuen Saison einen neuen Trainer haben: Der 52-jährige Waldemar Adamowicz trainiert künftig die erste Mannschaft der SGC in der Kreisoberliga.
Adamowicz bringt Erfahrungen als Spieler und Trainer mit. Als Spieler war er unter anderem beim Chemnitzer FC und beim FSV Hoyerswerda aktiv. Als Trainer leitete er seit dem Jahr 2004 insgesamt sechs Mannschaften, zuletzt die Spielvereinigung Lohsa /­ Weißkollm.
Das bisherige Trainerduo Maximilian Krahl-Gärtner und Felix Ziesch wird nach der Saison aufhören. Krahl-Gärtner will sich wieder auf das Spielen konzentrieren, Ziesch bleibt der Mannschaft weiterhin als Unterstützer erhalten. Wer Co-Trainer der ersten Mannschaft der SGC wird, ist noch offen.

Die SG Crostwitz bedankt sich bei seinen Sponsoren

ADZ Personal
Allianz Ronald Kretschmar
Autohaus Lutherhöhe
Balsam-Haus, Apotheke
Bau- und Möbeltischlerei Krause
Bauhof Bensch
BHG Kamenz
Bobke Heizung Sanitär Solar
Christoph Mikwauschk
Dachdeckerfirma Andreas Rachel
ELDAKON GmbH
Elektroservice Spitank
Europart
ewag kamenz
Fa. Taxi und Bus Robel
Green System GmbH
Hentschel Werbung
Holz- und Bautenschutz Stefan Kubasch
Land- und Forstwirtschaftsbetrieb GbR Mirko und Thomas Wenzel
Landschaftsbau Helbig
Landskron Brauerei Görlitz
Mafa Maler Gruttke
Malermeister Marcus Lange
Mercedes Benz, Niederlassung Dresden Kesselsdorf
NEBASTO Marmor & Granit
NUCK Veranstaltungen - Getränke - Zelte und Planen
Ofen- und Kaminbau Krahl
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Sanitär, Bauklempnerei, Heizung - Florian Scholze
Schiebschick & Bjarsch GmbH
Serbske Nowiny im Domowina-Verlag GmbH, Bautzen
Wenzel Transport GmbH
YellowFox GmbH
Zimmerermeister Peter Krahl
Zur Linde, Hotel und Gasthof Lehndorf

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